Erika: Unser Sohn war 20 Jahre alt,
Unser Sohn war 20 Jahre alt, als er sein positives Testergebnis erhielt. Für uns alle ein Schock!
Die 9 Jahre, die er mit dem HI- Virus noch lebte, ließen ihn zu einem aktiven Streiter für die AIDS-Aufklärung und die Rechte von positiven Menschen werden.
Sein Mut und seine Stärke verliehen mir nach seinem Tod die Motivation und Kraft meine eigenen Erfahrungen als Angehörige weiter zu geben.
Heute wie vor 20 Jahren ist es zunächst immer noch ein Schock, wenn man erfährt, ein nahe stehender Mensch hat sich mit HIV infiziert. Zukunftsängste, Hochs und Tiefs machen das Leben zu einem Wechselbad der Gefühle.
An- und Zugehörige fühlen sich oft von Ärzten und Aids-Hilfen alleine gelassen und haben niemand mit dem sie offen reden können. In der Familie und bei Freunden ist es oft ein Tabu-Thema.
Sie brauchen Menschen mit denen sie über ihre Ängste, Freuden und Sorgen reden können.
Hier als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen, am Telefon, im Internet und bei regionalen Infotagen kann Anderen helfen, wieder getröstet oder hoffnungsvoller in die Zukunft zu blicken.
Diese Arbeit mache ich gerne, weil ich überzeugt bin, sie ist wichtig! Seit der Gründung 1997 arbeite ich deshalb aktiv im Angehörigen-Netzwerk mit
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