Grußwort der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
HIV/Aids ist ein weltweites, nicht zu unterschätzendes Problem. Dies gilt vor allem für Afrika und Osteuropa, aber auch in Deutschland sind die Zahlen der Neuinfektionen gestiegen. Wir müssen weiter handeln, Prävention, Aufklärung und Forschung gezielt ausbauen. Den Zugang zu Diagnostik und Behandlung weltweit verbessern und die Stigmatisierung Betroffener entschieden bekämpfen.
HIV/AIDS war Thema der EU-Ministerkonferenz in Bremen im März dieses Jahres. Wir haben dort im Kreis der europäischen Gesundheitsminister vereinbart, unsere gemeinsamen Anstrengungen zu intensivieren. Vor allem die Anerkennung der Krankheit als Epidemie und die Partnerschaft zwischen politischer Führung auf der einen und dem Engagement der Nichtregierungsorganisationen und der Zivilgemeinschaft auf der anderen Seite sind ein großer Durchbruch.
Organisationen wie das "Netzwerk der Angehörigen von Menschen mit HIV und AIDS" helfen den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen in ihrer schwierigen Lage. Sie tragen die Probleme, die HIV/AIDS mit sich bringt in die Öffentlichkeit und bieten ein Forum zum Austausch und zur Aufklärung.
Ich danke ihnen herzlich für ihr Engagement in den letzten 10 Jahren und möchte Sie bitten, weiter so intensiv für die Betroffenen und ihre Familien einzutreten.
Ulla Schmidt
Da Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt nicht persönlich zur Feier anwesend sein konnte, wurde Ihr Grußwort verlesen.
Wer die Bilder zu diesem wunderbaren Ereignis anschauen möchte, klicke bitte hier.
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