Workshop „Positives Coming-out in Freundeskreis, Familie und Arbeitsumfeld”
Der Workshop zum Positiven Coming-out in verschiedenen Lebensbereichen griff ein Thema auf, das vielen HIV-positven Menschen und ihren Zugehörigen offensichtlich unter den Nägeln brennt. Am Ende konnten 30 Menschen an diesem Workshop, wenn auch unter beengten räumlichen Bedingungen, teilnehmen. Die Bereitschaft für andere Teilnehmende zusammenzurücken zeigte dabei praktisch gelebte Solidarität. Zu unserem Bedauern konnten wir aber leider nicht allen Interessierten eine Teilnahme ermöglichen.
In diesem Workshop trafen Menschen mit einen frischen positiven Testergebnis auf Langzeitinfizierte, junge Menschen auf Mitmenschen im Rentenalter, HIV-positive Menschen auf An- und Zugehörige, Heteros auf Schwule, Versteckte auf offen Lebende und konfessionslose Teilnehmende auf Christen, Katholiken und Muslime.
Nach einer sehr persönlichen Vorstellungsrunde, in der schon erste Outingerfahrungen und eigene Themenstellungen eingebracht wurden, folgte der nachstehende Impuls zur thematischen Einstimmung.
Der große Traum vieler, die sich als selbst Betroffene oder Zugehörige zwangsweise oder aber ehrenamtlich bzw. professionell mit der Thematik HIV und AIDS beschäftigen, ist eine Welt ohne Vorurteile, Stigmatisierung, Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir wünschen uns, dass HIV als chronische Krankheit einen Status von Normalität erhält, den vergleichbare Erkrankungen in unserer Gesellschaft bereits haben.
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